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Anne Haferburg debütiert mit – Ich hätte dich geliebt –

Ein Roman über die Liebe, und zwar zwischen Mann-Frau sowie Frau-Frau, zudem über einen großen Liebesaltersunterschied … und eine Vatersuche, dabei spannend und intensiv: Das hat die Autorin Anne Haferburg mit ihrem Erstling erreicht.

Zur Handlung: Claras Vater ist tot. Der Mann, der in ihrem Leben bis jetzt keine Rolle gespielt hat, meldet sich aber post mortem dennoch zu Wort. Er hinterlässt einen Brief, in dem er sie mit seiner widersprüchlichen Geschichte konfrontiert.

Dabei erfährt Clara nicht nur, weshalb ihr Vater für sie verschwunden war, sondern auch Neues über ihre Mutter, die sie wirklich zu kennen glaubte. Aus den Puzzlesteinen versucht Clara, sich ein wahrhaftiges Bild zu machen, und rüttelt dabei an ihren eigenen Grundfesten. Warum ist sie überhaupt da? Wofür? Sie hinterfragt ihre gescheiterte Beziehung zu Kai und stürzt sich in verwirrende Gefühle für ihre neue Freundin Luise.

Anne Haferburg Ich hätte dich geliebt
Anne Haferburg Ich hätte dich geliebt

“Ich wollte mich wehren, aber ich hatte das Gefühl, einen Roman zu lesen, bei dem ich mir wünschte, das alles gut ausgehen würde. Ich schüttelte den Kopf, über meinen Anfall von kitschiger Irrationalität.” Genau das denkt Clara, als sie den Brief ihres nie gekannten und bereits toten Vaters liest, aus dem sie erfährt, was ihre Mutter ihr ein Leben lang verschwiegen hatte. Wer war der Mann, der sie gezeugt hatte und dann für immer verschwand?

Anne Haferburg wurde 1979 in Greifswald geboren. Die gelernte Werbekauffrau arbeitet und lebt seit 2003 in ihrer Wahlheimat Wien. „Ich hätte Dich geliebt“ ist ihr erster Roman.

Taschenbuch Softcover: 190 Seiten
Verlag: KUUUK; Auflage: 1 (6. März 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939832111
ISBN-13: 978-3-939832-11-9

(Quelle: open-pr)

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Autoreninterview Kulturnews

Planetbook nachgefragt: Gerd Wolfgang Sievers im Interview

Sein Buch “Das arme Schlucker und faule Hund – Kochbuch” ist eine interessante und kulinarische Erlebnisreise, die dem Leser und vor allem den Nachkocher zu Unrecht vergessene Rezepte und Köstlichkeiten wieder in den Gaumen legt. Grund genug also für Planetbook.de einfach mal beim Österreichischen Star-Koch und vielfachem Buchautoren nachzufragen.

Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?
Gerd Wolfgang Sievers: Eigentlich durch die Recherchen am Buch „Genussland Österreich“, wo mir aufgefallen ist, dass sehr viele sogenannte „Arme-Leute-Gerichte“ alter Zeiten heute nicht nur als regionaltypische Spezialitäten gelten, sondern zum Teil auch als hochwertige Delikatessen bekannt sind!

Was ist Ihr Lieblingsrezept in Ihrem Kochbuch?
Gerd Wolfgang Sievers: Gut schmecken tun alle Rezepte, aber mit der badischen Spezialität „Linsen mit Spätzle und Wienerle (oder auch Landjäger)“ bin ich groß geworden und verbinde daher viele Kindheitserinnerungen damit. Und als absoluter Freund aller Innereien genieße ich natürlich gerne das traditionelle „Wiener Bruckfleisch“.

Ärgert sie der Begriff Arme-Leute-Essen und wenn ja warum?
Gerd Wolfgang Sievers: Ärgern nicht, aber ich finden den Begriff unpassend – weil Genuss einfach nicht materiell zu sehen ist, wie ich meine! Genuss muss demokratisch bleiben, soviel steht fest. Aber um die natürlichen Ressourcen zu schützen, sollte man darauf achten, was man in welchen Mengen wie oft isst! Es wird jedem einleuchten, dass nicht jeder Mensch auf dieser Welt jeden Tag Hummer essen kann und nicht ein jeder jeden Tag Hirsebrei essen will. Es kommt auf die Dosis und die Verteilung an, die gerecht sein muss. Ich bin sicher, dass Mutter Natur das ähnlich sähe und keine materiellen Maßstäbe – wie sie heute leider all zu oft angesetzt werden – hernähme, um zu entscheiden, wer was wann und wo essen darf. Das miteinander Essen und das Essen miteinander zu teilen macht uns zu Menschen – denn von Schweinen unterscheiden wir uns nur dadurch, dass wir den sogenannten Futterneid abschalten könnten, wenn wir nur wollten!

Wo haben sie die Rezepte für ihr Kochbuch her?
Gerd Wolfgang  Sievers: Ich habe sie alle irgendwann einmal probiert, genossen, lieb gewonnen und dadurch abgespeichert – nicht nur an den Hüften und am Bauch!

Was bedeutet Genuss für Sie persönlich?
Gerd Wolfgang  Sievers: Kurz: Leben! Lang: möglichst lange leben zu wollen!

“Das arme Schlucker und faule Hund – Kochbuch” ist bei Mokka erschienen und kostet 13,33 Euro. ISBN 978-3902693044

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Gerd Wolfgang Sievers räumt mit kulinarischen Klischees auf

Wenn Gerd Wolfgang Sievers mit kulinarischen Vorurteilen aufräumt, dann aber gründlich. Der Autor von international prämierten Kochbüchern widerlegt mit seiner Auswahl an Rezepten:

1. die landläufige Meinung der geringen Vielfalt, fehlender Raffinesse und mangelnder Gaumenfreude von Gerichten der traditionellen Arme-Leute-Küche
2. die Ansicht, dass Speisen aus einfachen und preiswerten Nahrungsmitteln aufwendiger zubereitet werden müssen, damit sie überhaupt nach etwas schmecken

Der arme Schlucker und faule Hund von Gerd Wolfgang Sievers
Der arme Schlucker und faule Hund von Gerd Wolfgang Sievers

Sievers’ Rezepte beweisen das Gegenteil. Gerichte, historisch aus der Küche der armen bis ärmsten Bevölkerungsgruppen stammend, verwöhnen selbst die Gaumen von Schlemmern (= Schluckern) und lassen sich einfach zubereiten. Damit sind sie auch etwas für jene, die gern gut essen, aber dafür nicht allzu lange am Herd stehen wollen.

Von der Brotsuppe mit geriebenem Bergkäse über Weststeirischen Karpfenröster und Potthucke bis zum legendären Kaiserschmarren geht Sievers auf die Wurzeln traditioneller Arme Schlucker-Gerichte Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Österreichs zurück und stellt eine Auswahl zusammen, die Familie wie Freunde begeistern wird.

ISBN 978-3-902693-04-4, 192 Seiten, broschiert, zahlreiche Farbabbildungen
Ladenpreis € 13,33

Informationen zum Mokka Verlag.

(quelle: open-pr)