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Thorsten Hühnes Tschernobyl Virus

In seinem vierten Roman geht es um eine reale Bedrohung: Was passiert, wenn sich ein Virus ohne Einwirkung des Menschen und unter extremer Strahlung weiterentwickeln kann und dann in ein dicht besiedeltes Gebiet, wie das Rhein-Main-Gebiet eindringt. „In einer Zeit, in der es nur ein paar Flüge braucht, um jeden Ort mit einem anderen in dieser Welt zu verbinden, wäre eine solche Epidemie verheerend“, sagt Hühne zu dem Thema, „das würde selbst die Opferzahlen der spanischen Grippe nach dem ersten Weltkrieg in den Schatten stellen.“.

Tschernobyl Virus von Thorsten Hühne
Tschernobyl Virus von Thorsten Hühne

Auch das Thema Atomkraft, seine Vorteile und seine Gefahren werden hier behandelt. Energiegewinnung und Klimawandel sind somit auch ein Hauptpunkt dieses Thrillers. In „Der Tschernobyl-Virus“ werden auch Zusammenhänge und Abhängigkeiten in der Bekämpfung des Treibhauseffekts anschaulich und spannend angesprochen. „Aber nichtsdestotrotz“, so Hühne weiter, „ist es ein Thriller. Im Mittelpunkt steht eine spannende Handlung, der Kampf Gut gegen Böse und eben auch ein Schuss Erotik und Action.“

„Der Tschernobyl-Virus“ beschreibt die spannende Suche einer Gruppe von Ärzten und anderen Wissenschaftlern nach dem Ursprung eines Virus, der erbarmungslos tötet. Die Jagd nach dem Virus führt durch politische und wirtschaftliche Verflechtungen und Abhängigkeiten, Menschen und Regierungen, die eigene Interessen verfolgen und der Wahrheit oft im Wege stehen. Als die Wissenschaftler den Ursprung finden, führt der Weg sie direkt in eine Geisterstadt bei Tschernobyl.

Der Roman spielt zum Teil in der Stadt Pripyat, die nach dem Unglück evakuiert wurde und bis heute als eine ehemals 50.000 Einwohner zählende Geisterstadt dahinvegetiert.

„Der Tschernobyl-Virus“ erscheint am 02.06.2009 unter der ISBN Nummer 978-3938935019 und wird 9,90 Euro kosten. Ab sofort kann man den Roman im Internet unter www.thorsten-huehne.com vorbestellen.

(Quelle: Open-PR)

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Anne Haferburg debütiert mit – Ich hätte dich geliebt –

Ein Roman über die Liebe, und zwar zwischen Mann-Frau sowie Frau-Frau, zudem über einen großen Liebesaltersunterschied … und eine Vatersuche, dabei spannend und intensiv: Das hat die Autorin Anne Haferburg mit ihrem Erstling erreicht.

Zur Handlung: Claras Vater ist tot. Der Mann, der in ihrem Leben bis jetzt keine Rolle gespielt hat, meldet sich aber post mortem dennoch zu Wort. Er hinterlässt einen Brief, in dem er sie mit seiner widersprüchlichen Geschichte konfrontiert.

Dabei erfährt Clara nicht nur, weshalb ihr Vater für sie verschwunden war, sondern auch Neues über ihre Mutter, die sie wirklich zu kennen glaubte. Aus den Puzzlesteinen versucht Clara, sich ein wahrhaftiges Bild zu machen, und rüttelt dabei an ihren eigenen Grundfesten. Warum ist sie überhaupt da? Wofür? Sie hinterfragt ihre gescheiterte Beziehung zu Kai und stürzt sich in verwirrende Gefühle für ihre neue Freundin Luise.

Anne Haferburg Ich hätte dich geliebt
Anne Haferburg Ich hätte dich geliebt

“Ich wollte mich wehren, aber ich hatte das Gefühl, einen Roman zu lesen, bei dem ich mir wünschte, das alles gut ausgehen würde. Ich schüttelte den Kopf, über meinen Anfall von kitschiger Irrationalität.” Genau das denkt Clara, als sie den Brief ihres nie gekannten und bereits toten Vaters liest, aus dem sie erfährt, was ihre Mutter ihr ein Leben lang verschwiegen hatte. Wer war der Mann, der sie gezeugt hatte und dann für immer verschwand?

Anne Haferburg wurde 1979 in Greifswald geboren. Die gelernte Werbekauffrau arbeitet und lebt seit 2003 in ihrer Wahlheimat Wien. „Ich hätte Dich geliebt“ ist ihr erster Roman.

Taschenbuch Softcover: 190 Seiten
Verlag: KUUUK; Auflage: 1 (6. März 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939832111
ISBN-13: 978-3-939832-11-9

(Quelle: open-pr)

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Sigi Leonards Debütroman Stimmen erschienen

Anja ist eine junge, intelligente Frau. Sie hat Freunde, einen Partner und eine Dozentenstelle an einem College in Minnesota. Eigentlich geht es ihr gut. Wäre da nicht die Vergangenheit, die sie immer wieder einholt… Von Krieg und Flucht, von Liebe und Leidenschaft erzählt Sigi Leonhard mal lustig, mal erschütternd in dem fesselnden Familienroman „Stimmen“ (ars vivendi verlag).
Anja sitzt oft abends daheim in ihrer Küche. Dort lauscht sie den abwechslungsreichen Geschichten ihrer Verwandtschaft. Amalie, ihre extravagante Großmutter, erzählt vom Zweiten Weltkrieg, der Bombardierung Dresdens und ihrer Flucht aus Breslau. Manchmal ist es auch Mutter Karen, die Anja an Anekdoten aus ihrer eigenen Kindheit teilhaben lässt. An sich wäre das alles nichts Ungewöhnliches. Da ihre Gesprächspartner in der Küche aber nicht aus Fleisch und Blut sind, bekommen die Erzählungen und Erinnerungen ihrer chaotischen deutschen Sippe einen mysteriösen Touch. Anja hatte Deutschland eigentlich verlassen, um sich ihrer anstrengenden Verwandtschaft zu entziehen. Doch die genauso aufdringlichen wie eindringlichen Stimmen ihrer Angehörigen lassen ihr keine Ruhe und bringen ihren Alltag gehörig durcheinander. Anjas heile Welt gerät ins Wanken. Und so entschließt sie sich, zurück in ihre alte Heimat zu reisen: Sie will endlich aufräumen – mit ihrer Vergangenheit, mit ihrer Familie und mit ihrem Leben.
Mit „Stimmen“ ist Sigi Leonhard ein herausragender Erstlingsroman gelungen, in dem sie raffiniert und sprachlich gewandt eine berührende Familiensaga, starke Frauenfiguren und deren Auseinandersetzung mit der jüngeren deutschen Vergangenheit vereint.

Sigi Leonhard Stimmen
Sigi Leonhard Stimmen

Sigi Leonhard wurde 1955 in Fürth geboren. Nach einem Grundstudium der Germanistik und Romanistik in Bonn und einem Studienjahr in Frankreich zog sie nach Kalifornien, wo sie an der Standfort University promovierte. Sigi Leonhard hat bereits Gedichte und Kurzgeschichten in mehreren Anthologien veröffentlicht. Heute arbeitet sie als Dozentin für Germanistik und Cross-Cultural-Studies am Carleton College. Sie lebt mit ihrer Tochter in St. Paul, Minnesota.
Stimmen ist ihr erster Roman.

Sigi Leonhard:
Stimmen
ars vivendi verlag
461 S., Hardcover mit Schutzumschlag, € 18,90 (D) / € 18,90 (A) / sFr 32,10
ISBN: 978-3-89716-406-2

(Quelle: Open-PR)

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Yve Jaline: Todeskuss der Kobra – Thriller

„Todeskuss der Kobra“ ist ein Buch für Freunde der Spannungsliteratur, denn fesselnd ist der Roman von der ersten Seite an. Der Spannungsbogen bleibt durch verschachtelte Personenbeziehungen und Rachegelüste bis zum Schluss erhalten. Das Erstlingswerk der Autorin Yve Jaline ist stilsicher und mit ansprechenden Charakteren ausgestattet, die die Handlung kurzweilig vorantreiben.

Todeskuss der Kobra
Todeskuss der Kobra

Brutale Morde an ganzen Polizistenfamilien halten Stadt und Polizei in Atem, zumal der Täter offenbar das Vertrauen der Getöteten hatte. SOKO-Leiter Donivan geht das Risiko ein, seinen Adoptivsohn Ried, der eine kriminelle Laufbahn hinter sich hat, in die Ermittlungen mit einzubeziehen und setzt damit eine Dynamik in Gang, mit der er nicht gerechnet hat.
Als Donivan Ried sein Vertrauen entzieht, ermittelt dieser auf eigene Faust mit einigen Freunden weiter und geht in den Untergrund. Dort wird er mit seinen tiefsten Ängsten und traumatischen Erlebnissen konfrontiert. Das Karussell aus Liebe, Gewalt und Lust dreht sich immer schneller.

Man werfe mehrere Personen mit ihren Interessen, Leidenschaften und Geheimnissen in die Nähe des Todes, und sie werden unweigerlich in einen Strudel voller Widersprüche gerissen, der sie in die emotionale Steinzeit zurück wirft.

Todeskuss der Kobra
Kriminalroman
August von Goethe Literaturverlag im Frankfurter Literaturverlag GmbH
710 S., Softcover
19,80 €
ISBN 9783837203295

(quelle: open-pr)

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Buchverlosung

Piper verlost Ein Mann Ein Fjord Paket

Hape Kerkeling Ein Mann ein Fjord von Piper
Ein Mann ein Fjord von Hape Kerkeling

Der Piper Verlag verlost ein Hape Kerkeling Paket. Es besteht aus dem Buch zum gleichnamigen Film sowie der DVD.

Hier geht es zum Gewinnspiel! Viel Glück.

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Allgemein

Geza Rutter liest Tenebrae im Literaturfernsehen

Jede Woche präsentiert das Deutsche Literaturfernsehen als Literaturforum aktuelle Autorenlesungen. Dabei versteht sich das Deutsche Literaturfernsehen auf die Entdeckung und Darbietung der substantielleren Literaturen, die aus deutscher Sprache erwachsen. Seit heute finden Sie die aktuelle Lesung des Autors Géza Rutter im Deutschen Literaturfernsehen.

Deutsches Literaturfernsehen Geza Rutter
Deutsches Literaturfernsehen Geza Rutter

“… In der jetzigen Periode meines Lebens – wenn die Zeit mit Meilenschritten davon läuft – befindet sich meine Seele in einer aufwallenden, schmerzhaften Dunkelheit. Diese verbarg meine Erinnerungen, welche auch noch jetzt, Jahrzehnte später, den Wunsch in meiner Seele hegt, mich davon befreien zu können, mich nötigt zum Ordnung schaffen. Ordnung “im Inneren” mit dem Wunsch, das von uns Menschen immer heißersehnte seelische Gleichgewicht zu erreichen und damit das irdische Dasein in rechte Bahnen lenken zu können.

Ich hoffe, mich nicht mit der Verurteilung abfinden zu müssen, anmaßend zu sein, das zu wollen, was schon viele andere, Bedeutendere geschrieben haben. Wenn mir es gelingt, mit diesem Buch die Erinnerungen unserer Mitmenschen wachzurufen oder wachzuhalten und sie somit von jeglicher politischen Manipulation fernzuhalten, habe ich erreicht, was ich wollte …”

Géza Rutter wurde 1935 in der ungarischen Hauptstadt Budapest geboren, wo er später auch sein Medizinstudium absolvierte. Seit Januar 1973 lebt und arbeitet der Facharzt für Allgemeinmedizin, der sich mittlerweile im wohlverdienten Ruhestand befindet, in Deutschland. Sein autobiographischer Ich-Roman “Tenebrae” (lat. Finsternis) erzählt aus dem Blickwinkel eines Kindes über die Zeit in seiner Heimat zwischen 1939 und 1949, während der sich das sowohl vom Nationalsozialismus, als auch vom Kommunismus beeinflusste Bürgertum im Umbruch befindet. Es handelt sich um eine Familiengeschichte vor dem dunklen Hintergrund einer finsteren Zeit.

Geza Rutter Tenebrae
Geza Rutter Tenebrae

Informationen zum Buch:
Géza Rutter
Tenebrae
Roman
August von Goethe Literaturverlag
322 S., € 17,40
ISBN 978-3-8372-0248-9
ISBN 978-1-84698-893-6

(quelle: Open-PR)

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“Lebendgeburt” von Alexandra Wirth

Alexandra Wirth Lebendgeburt
Alexandra Wirth Lebendgeburt

Die bisher wenig bekannte Autorin Alexandra Wirth hat einen neuen Roman veröffentlicht. “Lebendgeburt” heißt das neue Buch und schildert die Geschichte von Hanna, die den jungen Victor kennengelernt und gemeinsam mit ihm dem Geheimnis auf der Spur ist, das ihrer beider Leben zu bestimmen scheint.

Die Autorin selbst: “In diesem Buch ging es mir darum, dass – so sehr auch unser Leben Einflüssen von aussen unterworfen sein mag – immer wir es sind, die daraus machen, was es dann letztendlich ist. Hanna ist nicht klüger als Andere und auch Victor hat seine Fehler. Aber gemeinsam stellen sie sich dem Außergewöhnlichen und lernen mit- und voneinander den Umgang mit dem Unumgänglichen.”

Auf ihrer Autorenhomepage (www.alexandra-wirth.de) stellt sie Interessierten, neben anderen Leseproben, einen Auszug aus ihrem Buch gratis zur Verfügung. Erhältlich ist “Lebendgeburt” im Buchhandel, online z.B. bei libri.de oder amazon.

(quelle: open-pr)

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Lesung

Lesung von Lucy Fricke in Berlin

Durst ist schlimmer als Heimweh - Lucy Fricke
Durst ist schlimmer als Heimweh - Lucy Fricke

In Ihrem Debütroman “Durst ist schlimmer als Heimweh” erzählt Lucy Fricke das Schicksal der Problemjugendlichen Judith Sita: Judith zählt gerade mal 16 Jahre und steht damit eigentlich erst am Anfang ihres Lebens, doch nach allen dramatischen Erlebnissen in ihrer Kindheit steckt sie schon fatal in einer biografischen Sackgasse fest. Sie ist wegen hunderter Fehlstunden von der Schule geflogen, hat Alkohol- und Drogenprobleme und ist Opfer häuslicher Gewalt. Als ihre Mutter die Familie ausgerechnet an ihrem Geburtstag verlässt, läuft sie von Zuhause weg und landet schließlich in einer Wohngruppe für Betreutes Wohnen. Dort stößt sie auf Gleichgesinnte, Menschen mit ähnlichem Hintergrund, die genau wie sie schon früh aus dem gesellschaftlichen Raster heraus gefallen sind. Zum ersten Mal seit Jahren zeigt sich ein Hoffnungsschimmer, in der Gesellschaft wieder Fuß fassen zu können.
Lucy Fricke beschreibt das Ende einer desaströsen Kindheit eindringlich und schonungslos. Dass der Roman dabei niemals anklagend ist, ist dem Können der Autorin geschuldet, eine gute Balance zwischen Tragik und Komik zu finden.

»Bei jeder Seite wünschte man einen Hut, um ihn ziehen zu können, vor Lucy Fricke, vor diesem Buch, das einem ganz und gar nichts erspart.« Till Rammstedt
Die in Berlin lebende Autorin jobbte nach einer abgebrochenen Schullaufbahn in Fabriken, Imbissketten und Bars, bis sie über ein Praktikum zum Film kam. Sie arbeitete für verschiedene Filmproduktionen wie »Kurz und schmerzlos« von Fatih Akin und »Absolute Giganten«von Sebastian Schipper. Ab 2003 studierte sie am Leipziger Literaturinstitut Prosa und Dramatik. 2005 gewann Lucy Fricke mit ihrer Kurzgeschichte »Winken bis nach Buenos Aires« den 1. Preis beim open mike – Wettbewerb. Mit »Durst ist schlimmer als Heimweh« ist ihr ein fulminantes Debüt gelungen.

27. Januar 2009, 19:30 Uhr, Eintritt: 5,- EUR, Veranstaltungsort: VIA Verbund gGmbH, Schönhauser Allee 175, 10119 Berlin

(Quelle: Open-Pr)

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Neuer Krimi von Angelika Stucke

Angelika Stucke - Gute Besserung - Bookspot Verlag
Angelika Stucke - Gute Besserung - Bookspot Verlag

Ausgerechnet das Leinebergland, der idyllische Originalschauplatz von “Schneewittchen”, wird erneut Schauplatz eines Verbrechens. Eine junge Frau wird tot am Ufer der Leine aufgefunden. Trotz manch dunkler Punkte in der Vergangenheit des Opfers tippt die Polizei zunächst auf den pensionierten Polizisten Nikolaus Schrader als möglichen Täter. Selbstverständlich macht sich die ambulant arbeitende Fußpflegerin Kornelia Lorenz sofort daran, den guten Namen ihres Patienten von jeglichem Verdacht zu befreien und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei von Amalie Pfingsten, einer Zimmernachbarin von Nikolaus Schrader im Gronauer Altersheim.

Angelika Stucke führt mit “Gute Besserung” die mit “Gute Absicht” begonnene Krimireihe um die schnüffelnde Fußpflegerin Kornelia Lorenz fort. Wie schon der erste Band der als ABC geplanten Serie fesselt auch der vorliegende Roman durch seine sympathisch-schrulligen Charaktere und eine Heldin, die mitten im Leben steht. Schwarzhumorig und spannend!

„Gute Besserung“ von Angelika Stucke, Bookspot Verlag, ISBN 978-3-937357-34-8, 16,80 Euro

Verlag: Bookspot

(Quelle: open-pr)

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Die Versuchung eines Fahrlehrers

Gunters Ich, der Fahrlehrer ISBN 978-3-8372-0336-3
Gunters "Ich, der Fahrlehrer" ISBN 978-3-8372-0336-3

In seinem Debutroman „Ich, der Fahrlehrer“, der autobiografische Züge trägt, lässt der Autor Gunter den Leser an seinem Leben während seiner Arbeit bei der Bundeswehr und seiner späteren Tätigkeit als Fahrlehrer teilhaben.
Gunter, der Fahrlehrer, hat viel in seinem Leben erreicht: Auf seine Frau Biene ist jederzeit Verlass und auf Gunnar, seinen Sohn, kann er stolz sein. Die Umwälzungen der Wiedervereinigung hat er unbeschadet überstanden und besitzt inzwischen eine eigene Fahrschule in Chemnitz. Die Ausbildung der Fahrschüler hält den Mittvierziger jung.
Doch dann tritt Luisan in sein Leben. Zweiundzwanzig Jahre jung und verführerisch. Und der Fahrlehrer wehrt sich nicht gegen eine leidenschaftliche Beziehung zu seiner Schülerin. Als Luisan immer nachdrücklicher von ihm verlangt, seine Frau Biene zu verlassen, steuert die Beziehung auf eine Katastrophe zu.

Am Schluss des Buches reflektiert der Autor selbst seine Situation:
„Spätestens, wenn die Schläfen beginnen grau zu werden, versucht man irgendwie seine Jugend zurückzuholen. Und dafür gibt es scheinbar nur ein Mittel: die junge Geliebte! Sie ist ein Rausch, eine Droge. Und sie bringt die Ernüchterung, wenn man ihrer nicht mehr gerecht wird und sie sich anderen zuwendet.“

(Quelle: pressemitteilung.ws)