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Plattdeutsche Geschichten: Wenn de Gott oewer nu’n Lock hett

Rostock, 5. Oktober 2012 – Nun ist es ja so, dass es in Mecklenburg‐Vorpommern sehr viele Menschen mit hochdeutschem Migrationshintergrund gibt … All denen und natürlich den glücklichen Plattsprechern von Geburt an sei empfohlen, den aktuell im Hinstorff Verlag erschienenen Band “Wenn de Gott oewer nu’n Lock hett” mit plattdeutschen Geschichten von Susanne Bliemel, bekannt und beliebt als Moderatorin der NDR‐Sendung „De Plappermoehl“, zu lesen.

Susanne Bliemel Plattdeutsche Geschichten
Susanne Bliemel
Wenn de Gott oewer nu’n Lock hett – Plattdeutsche Geschichten

Darin begegnen wir zwei Frauen im „Fröhjohr” auf dem Friedhof im Gespräch über die beste Bepflanzung und die beste Liegestätte, dem plattdeutschen Faust – up de Fritz‐Reuter‐Bühn Schwerin – einem Glück bringenden Gott mit einem Loch, „Vadderland un Muddersprak” und schließlich der „Wohrheit”.

Susanne Bliemel hat beobachtet, zugehört, mitgefühlt, nachgedacht – mitten ins Leben gegriffen und zu Papier gebracht, was ihr da begegnet ist. Ihre Geschichten schöpfen aus dem, was uns alle angeht, und beweisen, dass das Niederdeutsche weit mehr ist als Ringelstiert un Firlefanz un wat för de Ollen – auch wenn einige der Erzählungen natürlich zum Schmunzeln anregen, denn das Leben ist (glücklicherweise) nicht immer nur dotiernst*.

Und am Ende der Lektüre hat der Leser dann gemeinsam mit Erwin Sellering sein „Kleines Plattinum”.

In der Reihe „Plattdeutsche Geschichten” sind bereits von Wolfgang Mahnke, dem ehemaligen Vorsitzenden des Bundes Niederdeutscher Autoren, die Bände
“Upschnappt!” und “Nägenklauk” erschienen.

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Bibliografische Angaben
Susanne Bliemel
Wenn de Gott oewer nu’n Lock hett
Plattdeutsche Geschichten
Hinstorff Verlag, 14,99 EUR
112 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978‐3‐356‐01526‐3

* todernst

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Upschnappt! Plattdeutsche Geschichten

Skurril, satirisch, ironisch, nachdenklich, manchmal sarkastisch, aber immer dem Menschen mit seinen großen und kleinen Schwächen und Problemen zugewandt, so kommen sie daher, die pointierten Texte des bekannten niederdeutschen Erzählers Wolfgang Mahnke.

In seinem jetzt im Hinstorff Verlag erschienenen Buch “Upschnappt” lässt er seine Leser tief eintauchen in das, was da oft das pralle Leben genannt wird.
Sehr gegenwärtig ist das, was Wolfgang Mahnke “upschnappt” hat, denn er hat genau zugehört, beobachtet und oft auch selbst erfahren:

Das “Telefonverhalten” von Frauen, ein schnarchender Ehemann, die Leiden und Freuden von Kurpatienten bei Fango und Tango, ein Großvater bei einem Konzert von Güttler, Denkzettel für Schnäppchen-Max, die Auswüchse der Gesundheitsreform, der aufrechte Gang, Kaffeeklatsch.

Und dann die Geschichte “Worum giwt dat in Rostock eigentlich kein John-Brinckman-Museum?” — ein Appell an das Kulturamt?! Der Leser taucht ein in das Leben, in eigene und fremde Erfahrungen, und wird nach der Lektüre dieser Erzählungen feststellen:

Dor möt oewer einer ierst up kamen! Einer ist darauf gekommen: Wolfgang Mahnke.

Bibliografische Angaben:
Wolfgang Mahnke
Upschnappt! Plattdeutsche Geschichten
Hinstorff Verlag, 8,90 Euro / sFr 16,30 Euro
112 Seiten, gebunden, Hardcover
ISBN 978-3-356-01402-0

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