Spannender Fantasy Roman für junge Leser

Das neu in der Weimarer Schiller-Presse erschienene Märchen des Autors Herbert Langer handelt von Carina, der Prinzessin eines kleinen, aber reichen Königreiches, die den machtgierigen König Huxel, dessen Reich an das von Carina`s Vater grenzt, heiraten soll.
Nur der Nebelfürst, der in einem Schloss von unvorstellbarer Pracht, gebaut ausschließlich aus Nebel, lebte und über prallgefüllte Schatzkammern sowie eine nahezu unermessliche Macht verfügte. Sein Los war allerdings ein ewiges Leben, so dass ihm trotz seines Reichtums und seiner Macht ein eigenes Kind und die wirkliche Liebe eines anderen Menschen zu ihm verwehrt waren. Als er von den geheimen Machtplänen des machtgierigen Königs erfährt, beschließt er, diese gegen den Willen des Schicksals zu verhindern.
Aber auch der Nebelfürst muss erkennen, dass nur durch die Besuchsreise der Prinzessin zu König Huxel größeres Unglück verhindert werden kann.
Als sich Carina dort allerdings gegen eine Heirat mit Huxel entscheidet, wird sie von diesem umgehend – offiziell wegen Spionageverdachts – eingekerkert. Ihr droht ein Prozess vor dem Kriegsgericht des Königreiches.

Der Nebelfürst von Herbert Langer
Der Nebelfürst von Herbert Langer

Das beherzte Eingreifen des Fürsten Lahnstein, der sich als mächtiger Landesherr gegen seinen das Land tyrannisch regierenden König Huxel stellt und die Prinzessin befreit, kann glücklicherweise Schlimmeres verhindern. Mit Hilfe des Nebelfürsten, der insgeheim schon lange tiefe Liebe für Carina empfindet, gelingt schließlich der Sieg über den bösen König, der am Ende vor seinem Schöpfer zu Gericht steht.
Dem Nebelfürst dagegen wird es als Belohnung für seine treuen Dienste gestattet, Mensch zu werden, was ihn zwar sein Gedächtnis aus der Zeit des Nebels und seine Macht kostet, es ihm aber ermöglicht, seine große Liebe Carina nun endlich zur Frau zu nehmen.
Die beiden regieren ihr Land als Herrscherpaar in Frieden und Harmonie und leben glücklich bis an das Ende ihrer Tage…

Herbert Langer, der Verfasser von zahlreichen Märchenerzählungen, besitzt einen sehr lebhaften Schreibstil, der nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene zu fesseln und in die Welt der Phantasie zu entführen vermag. Dabei gelingt es dem Autor nicht zuletzt auch in seinem neuen Märchen, die Probleme der wirklichen Welt in seinen Erzählungen zu thematisieren, ohne dabei dem Leser durch einen moralisierend erhobenen Zeigefinger den Lesegenuss zu trüben.
Herbert Langer zeigt in seinem Märchen, in dem übrigens keine einzige Schlacht stattfindet und kein Schuss fällt, dass nicht immer die Waffen siegen müssen. So schließt die Erzählung auch mit den Worten: „Die Welt hatte gelernt, auch ohne Kanonen leben zu können. Leider nur für kurze Zeit…“.
Eine sehr ansprechend gestaltete Karte der Phantasiewelt erleichtert es dem Leser noch zusätzlich, sich in den Stoff des vorliegenden Märchens hineinzuversetzen.
Ein wirklich sehr empfehlenswertes Märchen, das sicherlich nicht nur die Jüngeren unter uns ansprechen dürfte!

„Dieses Märchen entführt Sie in eine wundersame mystische Zauberwelt, in der die schöne junge Prinzessin Carina sich im Kampf gegen den Tyrannen Huxel vielen Gefahren ausgesetzt sieht. Der Nebelfürst als Teil der Schöpfung sendet seine Nebelschwaden, um sie zu retten und bewaffnete kriegerische Auseinandersetzungen zu verhindern. So kann Carina dem Machtspiel der Höfe entrinnen und alle Menschen können in Frieden und Wohlstand leben. Die Liebe zwischen Carina und dem Nebelfürsten und der Nebel als Wunder der Natur siegen über die machthungrigen Eroberungsgelüste des Fürsten Huxel.

Ein Krieg, der im Nebel stattfindet, in dem kein Schuss fällt und in dem die Vernunft und die Liebe siegen.“ (Buchrückentext)

Herbert Langer
„Der Nebelfürst“
Weimarer Schiller-Presse im Frankfurter Literaturverlag GmbH
159 S., Softcover
9,90 €
ISBN 978-3-8372-0289-2

(quelle: open-Pr)

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