Ostseekrimi: Die Inselkrähe von Mirow

In diesem Jahr wurde das Mirower Schloss im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nach langwieriger Restaurierung eröffnet. Frank Pergande, Journalist, Autor und Mitglied des Residenzschlossvereins, führt nicht nur Besucher über die Schlossinsel, sondern hat Mirow zum Schauplatz seines neuen Romans gemacht. Heute erscheint der Ostseekrimi „Die Inselkrähe von Mirow“ bei Hinstorff.

 

„Verdammt“, sagte die Herzogin, als sie den Toten sah

Frühjahr 1761: Auf der Mirower Schlossinsel schreckt eine eintreffende Pferdekutsche den kleinen, vor Langeweile gähnenden Hofstaat um Herzogin Elisabeth Albertine auf. Dem Reisenden im Inneren steckt tief im Herzen ein Dolch. Schon bald ist klar, dass er diese blutige Aufmerksamkeit auf einer Rast im nahen Buchholz erfuhr und dass er in Hannoverschem Auftrag nach Mirow unterwegs war.

Ostseekrimi: Die Inselkrähe von Mirow
Ostseekrimi: Die Inselkrähe von Mirow

Aber wer war dieser Mann, und weshalb musste er sterben? Die Herzogin beauftragt den Drosten Wilhelm von Raden, das herauszufinden. Viel Zeit gibt sie ihm nicht dafür, denn der Hof bereitet ein großes Fest vor, zu dem Adolph Friedrich IV., der regierende Herzog von Mecklenburg-Strelitz, erwartet wird. Der ist für seine Ängstlichkeit bekannt und würde sich nie in die Nähe eines ungeklärten Mordfalls begeben. Zum Glück erhält von Raden Hilfe von einem aufgeweckten Hoffräulein, Luise Ernestine von Gagern.

Erstmals in der Ostseekrimi-Reihe bei Hinstorff wird ein Roman in Briefform erzählt. Dezente Anspielungen auf Figuren bekannter Kriminalromane lassen Krimikenner schmunzeln.

Bibliografische Angaben
Frank Pergande
Die Inselkrähe von Mirow
Hinstorff Verlag, 12,99 EUR
224 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978-3-356-01871-4

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