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Plattdeutsche Sprichwörter

“Een goder Rat kümmt nie to lat” – Plattdeutsche Sprichwörter erfreuen sich großer Beliebtheit, lässt sich doch ein gut gemeinter oder auch neunmalkluger Ratschlag bestens in der Sprache der Heimat geben.

Plattdeutsche Sprichwörter

Manchmal trifft man damit den Nagel sogar noch ein bisschen genauer auf den Kopf als auf Hochdeutsch. „Wat een weiten sall …“, eine Sammlung plattdeutscher Sprichwörter, Sagwörter und Rätsel, ist soeben im Hinstorff Verlag erschienen.

Schon Miguel de Cervantes brachte es auf den Punkt: „Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der sich auf Erfahrung gründet.“ Und diese kurzen Sätze voller Weisheit machen Vergnügen.

Plattdeutsche Sprichwörter, Sagwörter und Rätsel
Plattdeutsche Sprichwörter, Sagwörter und Rätsel. Gesammelt von Ingrid Schmidt

In acht Kapiteln versammelt Ingrid Schmidt plattdeutsche Sprichwörter unter anderem vom Essen und Trinken, von Kindern, vom Geld, vom Wetter natürlich, aber auch Sagwörter und Rätsel.



Ein Sagwort oder Wellerismus stellt ein Sprichwort in einen amüsanten Kontext: „Reinlichkeit is dat halwe Läwen, seggt de Magd, un fecht mit’n Bessen oewern Disch.“

Sie spiegeln dabei, wie die Sprichwörter auch, das norddeutsche Leben wider, lassen uns schmunzeln oder auch nachdenklich nicken.


Bibliografische Angaben
Ingrid Schmidt
Wat een weiten sall …
Plattdeutsche Sprichwörter, Sagwörter und Rätsel
Hinstorff Verlag, 12,99 EUR
72 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag 
ISBN 978-3-356-01869-1 


(quelle: Hinstorff PM)

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Lies orer lut? Ein Läuschenbuch von Wolfgang Mahnke

Lies orer lut? Ein Läuschenbuch von Wolfgang Mahnke. Erschienen bei Hinstorff für 12,99 EUR.  Plattdeutsche Literatur.

Wo es ums Menschliche und Zwischenmenschliche geht, hat sich Wolfgang Mahnke immer wieder als scharfer Beobachter erwiesen. In seinen Texten blickt er nachdenklich und humorvoll, aber auch spöttisch und ironisch auf das Geschehen um ihn herum.

Sein Läuschenbuch „Lies orer lut?“ voll heiterer Gereimtheiten ist soeben bei Hinstorff erschienen. Immer für eine Überraschung gut, pointiert sind die Reime, greifen Unmittelbares, Gegenwärtiges auf und lassen den Leser oft schmunzeln angesichts des Hintersinns.

Damit reiht sich Wolfgang Mahnke ein in die beste Läuschentradition, pflegt sie auf hohem Niveau. Über 80 Gedichte versammelt er in „Lies orer lut?“ und spannt darin den Bogen vom Privaten über die Politik bis hin zum Paradies.

Lies orer lut? - Ein Läuschenbuch von Wolfgang Mahnke
Lies orer lut? – Ein Läuschenbuch von Wolfgang Mahnke

Bei Hinstorff sind bereits drei Erzählbände von Wolfgang Mahnke erschienen, die zu den plattdeutschen Bestsellern des Verlages gehören.

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Plattdeutsche Geschichten: Wenn de Gott oewer nu’n Lock hett

Rostock, 5. Oktober 2012 – Nun ist es ja so, dass es in Mecklenburg‐Vorpommern sehr viele Menschen mit hochdeutschem Migrationshintergrund gibt … All denen und natürlich den glücklichen Plattsprechern von Geburt an sei empfohlen, den aktuell im Hinstorff Verlag erschienenen Band “Wenn de Gott oewer nu’n Lock hett” mit plattdeutschen Geschichten von Susanne Bliemel, bekannt und beliebt als Moderatorin der NDR‐Sendung „De Plappermoehl“, zu lesen.

Susanne Bliemel Plattdeutsche Geschichten
Susanne Bliemel
Wenn de Gott oewer nu’n Lock hett – Plattdeutsche Geschichten

Darin begegnen wir zwei Frauen im „Fröhjohr” auf dem Friedhof im Gespräch über die beste Bepflanzung und die beste Liegestätte, dem plattdeutschen Faust – up de Fritz‐Reuter‐Bühn Schwerin – einem Glück bringenden Gott mit einem Loch, „Vadderland un Muddersprak” und schließlich der „Wohrheit”.

Susanne Bliemel hat beobachtet, zugehört, mitgefühlt, nachgedacht – mitten ins Leben gegriffen und zu Papier gebracht, was ihr da begegnet ist. Ihre Geschichten schöpfen aus dem, was uns alle angeht, und beweisen, dass das Niederdeutsche weit mehr ist als Ringelstiert un Firlefanz un wat för de Ollen – auch wenn einige der Erzählungen natürlich zum Schmunzeln anregen, denn das Leben ist (glücklicherweise) nicht immer nur dotiernst*.

Und am Ende der Lektüre hat der Leser dann gemeinsam mit Erwin Sellering sein „Kleines Plattinum”.

In der Reihe „Plattdeutsche Geschichten” sind bereits von Wolfgang Mahnke, dem ehemaligen Vorsitzenden des Bundes Niederdeutscher Autoren, die Bände
“Upschnappt!” und “Nägenklauk” erschienen.

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Bibliografische Angaben
Susanne Bliemel
Wenn de Gott oewer nu’n Lock hett
Plattdeutsche Geschichten
Hinstorff Verlag, 14,99 EUR
112 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978‐3‐356‐01526‐3

* todernst

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Plattdeutsch lernen!

Plattdeutsch lernen mit den Postkarten aus dem Verlag Plattmedien. Plattdeutsch gehört zu den beliebtesten Regionalsprachen Deutschlands, doch immer weniger Menschen snacken Plattdüütsch. Für jeden, der sich mit der Sprache vertraut machen will, gibt es nun einen Fernlernkurs.

Erfinder Steffen Persiel kommt aus Hamburg, spricht selbst Platt und hat 15 Lektionen zur plattdeutschen Sprache auf Postkarten verfasst. Wer am Fernlernkurs teilnimmt, erhält jeden zweiten Tag eine dieser Postkarten mit hamburgischem Bildmotiv und Plattdeutsch-Lektion.

Plattdeutsch lernen!
Plattdeutsch lernen!

Auf den Postkarten erfahren die Plattdeutsch-Schüler Wissenswertes zu Wörtern, Grammatik, Aussprache und Redewendungen op Platt. In leicht verständlichen Sätzen berichtet der fiktive Erzähler “Onkel Paul” auf jeder Postkarte von seinen Erlebnissen in der Hansestadt Hamburg. Kursteilnehmer lernen so z.B., was ein “Koffee in’t Lopen” ist (ein Coffee to go) oder welche Farbenpracht es bei Planten un Bloomen zu bestaunen gibt.

Der einmonatige Kurs kann über die Internetseite www.plattmedien.de bestellt werden. Die ersten Plattdeutsch-Schüler kommen übrigens aus Bayern und dem Rheinland. Plattdeutsch ist eben überall beliebt.

Plattdeutsche Literatur

http://www.openpr.de/news/519765/Mit-Postkarten-Plattdeutsch-pauken.html (quelle)

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Upschnappt! Plattdeutsche Geschichten

Skurril, satirisch, ironisch, nachdenklich, manchmal sarkastisch, aber immer dem Menschen mit seinen großen und kleinen Schwächen und Problemen zugewandt, so kommen sie daher, die pointierten Texte des bekannten niederdeutschen Erzählers Wolfgang Mahnke.

In seinem jetzt im Hinstorff Verlag erschienenen Buch “Upschnappt” lässt er seine Leser tief eintauchen in das, was da oft das pralle Leben genannt wird.
Sehr gegenwärtig ist das, was Wolfgang Mahnke “upschnappt” hat, denn er hat genau zugehört, beobachtet und oft auch selbst erfahren:

Das “Telefonverhalten” von Frauen, ein schnarchender Ehemann, die Leiden und Freuden von Kurpatienten bei Fango und Tango, ein Großvater bei einem Konzert von Güttler, Denkzettel für Schnäppchen-Max, die Auswüchse der Gesundheitsreform, der aufrechte Gang, Kaffeeklatsch.

Und dann die Geschichte “Worum giwt dat in Rostock eigentlich kein John-Brinckman-Museum?” — ein Appell an das Kulturamt?! Der Leser taucht ein in das Leben, in eigene und fremde Erfahrungen, und wird nach der Lektüre dieser Erzählungen feststellen:

Dor möt oewer einer ierst up kamen! Einer ist darauf gekommen: Wolfgang Mahnke.

Bibliografische Angaben:
Wolfgang Mahnke
Upschnappt! Plattdeutsche Geschichten
Hinstorff Verlag, 8,90 Euro / sFr 16,30 Euro
112 Seiten, gebunden, Hardcover
ISBN 978-3-356-01402-0

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