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Sachbuch historisch

Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg

Eine spannende Sammlung von Feldpostbriefen aus dem Ersten Weltkrieg als eBook für 99 Cent.

Die Front war weit weg. Und doch allgegenwärtig. Als vor 100 Jahren der Erste Weltkrieg ausbrach, spürten das auch die Menschen in den Dörfern in Süddeutschland im täglichen Leben.

Schon in den ersten Kriegstagen im August 1914 zogen von dort junge Männer über 400 Kilometer weit auf die Schlachtfelder nach Belgien und Frankreich. Kontakt zwischen Front und Heimatdorf ermöglichte die Feldpost.

Feldpostbriefe schildern die kriegerische Realität

Die Soldaten aus den Schützengräben berichten von ihren Verletzungen, danken für die Päckchen von zu Hause, machen sich Sorgen um die Verwandten und Freunde im Heimatdorf.

Feldpost für ein kleines Dorf in Süddeutschland – daraus berichtet ein neues E-Book von Markus Wetterauer mit dem Titel „Wenn nur der schreckliche Krieg bald zu Ende ist …“ Das ZUGhören-E-Book ist erschienen beim Verlag BOD-Short.

Es ist rund 10.000 Zeichen lang, enthält 15 Fotos, hat die ISBN-Nummer 9783734721090 und kostet 99 Cent. Das E-Book kann von zahlreichen Internet-Seiten heruntergeladen werden und ist für verschiedene Lese-Geräte erhältlich.

„Gestern habe ich von Hermanns Wilhelm eine Karte erhalten, in welcher er mir mitteilte, dass er nun auch eingezogen ist. Da wirst Du Dich wohl etwas verlassen fühlen.

Aber nur den Mut nicht sinken lassen. Mir geht es besser. Meine Wunde auf der rechten Seite braucht schon nicht mehr verbunden zu werden.“ So heißt es auf einer Karte von Anfang 1915, kein halbes Jahr nach Kriegsbeginn.

Heute vermitteln diese Zeilen auch Wissenschaftlern einen ganz anderen Blick auf den Krieg als die offiziellen Dokumente der Politiker und Militärs.

Sie geben Einblicke in das Seelenleben der einfachen Menschen, die jeden Tag um ihr Leben kämpfen mussten. So schreibt einer heim: „Lieber Wilhelm, Deinen Brief vom 15. d. Mts. habe ich erhalten.

Kann mir wohl denken, wie es Dir zu Mute ist, wenn man keinen Freund mehr bei sich hat. Ich musste dasselbe auch fühlen. Herzlich grüßt Dich und Deine Angehörigen, Dein Freund Heinrich.“

Produktdetails: Autor: Markus Wetterauer ISBN: 9783734721090 E-Book Sprache: Deutsch Preis: 99 Cent

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(Quelle: http://www.openpr.de/news/815788/Wenn-nur-der-schreckliche-Krieg-bald-zu-Ende-ist-Neues-E-Book-ueber-Feldpost-Briefe-im-Ersten-Weltkrieg.html)

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Sachbuch historisch

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg von Cornelius Breuninger

Von 1914, dem ersten Tag des Einrückens, bis zu seiner Heimkehr 1918 führte Cornelius Breuninger sein ergreifenden Kriegstagebuch.

So entstand ein Dokument der Geschichte des Ersten Weltkriegs, wie es in seiner Intensität kaum seinesgleichen findet.

Aneinandergereiht sind die täglichen Beobachtungen von Kämpfen, Schanzarbeiten zum Ausheben der Schützengräben, wochenlanges Wohnen in den Erdlöchern, Artillerieangriffen, Versorgungsproblemen, Verwundung und Genesung, Tod, Gasangriffen, Luftkämpfen und Bombardierungen.

Darin eingewoben das Verhalten der Soldaten, eingepfercht in Schützengräben, ihr Umgang mit der feindlichen Zivilbevölkerung, ihre geduldige Bereitschaft, für Kaiser, Gott und Vaterland die größten Leiden und den Tod geduldig zu ertragen, aber auch ihr Fehlverhalten wie Kameradendiebstähle, Unfälle aus Leichtsinn, unerlaubtes Entfernen von der Truppe, Selbstverstümmelungen.

Beide Brüder von Cornelius fallen 1918, deshalb setzt sein Vater durch, dass er nach Hause geholt wird.

Ein überaus spannend zu lesendes Tagebuch, nicht nur für Historiker. Es ist ein Augenzeugenbericht, der den Leser nicht schont. Der Erste Weltkrieg hat viele Familien zerstört und auch das Verhalten der Menschen zueinander derart verändert, dass der Leser dieses Kriegstagebuchs ergreifend an diesem Prozess teilnehmen kann.

Ein Kriegstagebuch ist immer ein spannendes Zeitzeugen Dokument, welches durchaus lesenswert ist, um einen Einblick vom Alltag der Soldaten in ihren Schützengräben bekommt. Hier spielen historischen Fakten nur am Rande eine bedeutende Rolle. Es gibt darum, was macht der Krieg aus den Menschen, die seine Akteure sind.

Das Kriegstagebuch 1. Weltkrieg von Cornelius Breuninger hat folgende bibliografische Daten:

 

Taschenbuch: 286 Seiten
Verlag: Numea Verlag (14. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939507067

Kostet: 27,80 Euro. 

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Verlages Numea.

Weitere Kriegstagebücher 1. Weltkrieg:

(Quelle: http://www.openpr.de/news/815209/100-Jahre-alt-faszinierend.html)
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Sachbuch: Wikingerschiffe von Jochen von Fircks

Wikinger nennen wir die Nordeuropäer des 9. bis 11. Jahrhunderts, die als Räuber und Krieger, als Siedler auf den Inseln im Nordatlantik und auch als die europäischen Entdecker Amerikas auftraten. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Geschichte der Wikinger Schiffe.

Ein maritimes Sachbuch über Wikingerschiffe
Ein maritimes Sachbuch über Wikingerschiffe

Ihren berüchtigten Ruf (mit dem sich die Ausstellung „Viking“ differenziert auseinandersetzt) konnten sie sich nur erarbeiten, indem sie problemlos auch weite Strecken über den Ozean zurücklegten – eine außerordentliche Herausforderung für die nordischen Baumeister von einst.



Wikingerschiffe kompetent vorgestellt

Wrackfunde und sorgfältige Rekonstruktionen geben heute einen Einblick in die technischen Meisterleistungen. Jochen von Fircks stellt für die damalige Zeit beeindruckende Boote und Schiffe vor und weiß auch zu erklären, wie die verschiedenen Modelle im Alltag der Wikinger eingesetzt wurden.

Schiffsbauhandwerk der Wikingerzeit

Darüber hinaus gibt der Autor einen Einblick in das ausgeklügelte Schiffsbauhandwerk sowie die Besonderheiten der damaligen Navigation und eine einmalige Art zu segeln. Ein faszinierender Teil europäischer Geschichte, anschaulich erzählt und reich bebildert, mit maritimem Glossar und zahlreichen Schiffs- und Schiffsteilzeichnungen.

Bibliografische Angaben

Jochen von Fircks

Wikingerschiffe

112 Seiten | Hardcover | 131 Abbildungen

Format: 24,5 x 21,5 cm

Hinstorff Verlag, Euro 19,99

ISBN 978-3-356-01821-9

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Der Untergang der Teeswood

Buchtipp: Der Untergang der Teeswood. 28. November 1951. Das Ende des 2. Weltkriegs ist erst sechs Jahre her.

Ein Krieg, in dem sich Engländer und Deutsche in erbitterten Kämpfen als Feinde gegenüberstanden und sich gegenseitig die Städte zerbombten.

Noch immer gibt es zu dieser Zeit in der Bevölkerung beider Länder große Ressentiments, Hass und Verbitterung gegeneinander.

Wolf Schneider Untergang der Teeswood - Strandung vor Borkum
Wolf Schneider Untergang der Teeswood – Strandung vor Borkum

Teeswood in Seenot

An diesem Tag gerät der englische Frachter TEESWOOD mit 15 Seeleuten an Bord vor Borkum in Seenot und sinkt. Doch wie auf allen Weltmeeren üblich, sind Seeleute immer für die anderen da, wenn die Not es verlangt.

Also zögern die drei Rettungsmänner der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Wilhelm Eilers, Christoffer Müller und Folkert Meeuw nicht und fahren mit dem Motorrettungsboot BORKUM trotz heftigstem Nordweststurm hinaus.

Mit fast übermenschlichem Mut und großem seemännischen Können versuchen sie, die Männer vor dem sicher scheinenden Seemannstod zu retten.

Teeswood Neuerzählung durch Wolf Schneider

Der auf Borkum und in Berlin lebende Journalist  hat diese spannende Geschichte neu erzählt und das Buch vom Marinemaler Jörg Zogel mit eindrucksvollen Bildern illustrieren lassen.

Das Buch „Strandung vor Borkum: Der Untergang der Teeswood
“ von Wolf Schneider ist erhältlich ab 25. Juli 2011 im Buchhandel oder versandkostenfrei auf Rechnung beim BurkanaVerlag: www.burkana-verlag.de

(quelle: http://www.wolf-e-schneider.de/burkanashop/strandung-vor-borkum-der-untergang-der-teeswood/ und Burkana Verlag Website)

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Kali, Kohle und Kanal – Hannoveraner Industriekultur

“Kali, Kohle und Kanal” – ein neues Buch dokumentiert den Aufstieg der Region Hannover zu einem der wichtigsten Industriezentren Deutschlands des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Auf mehr als 300 Seiten und mit über 240 aktuellen und historischen Aufnahmen beleuchten Herausgeber Prof. Dr. Axel Priebs, Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, und das Autorenteam Christiane Schröder, Sid Auffarth und Manfred Kohler 150 Jahre Industriekultur in Hannover und dem Umland.

Noch im Nachkriegsdeutschland war die Region Hannover ein bedeutender Industriestandort. Firmen wie Hanomag, Pelikan und Continental hatten den Namen Hannovers international bekannt gemacht. Tausende von Arbeiterinnen und Arbeitern waren mit der Produktion von Gummi, Stahl und Maschinen beschäftigt.

„Die historischen Industrieanlagen prägen immer noch das Stadtbild, auch der unter- und oberirdische Abbau von Bodenschätzen hat unübersehbare Spuren in einer Region hinterlassen, in der heute drei Viertel aller Erwerbstätigen ihr Geld in der Dienstleistungsbranche verdienen“ , sagte Prof. Priebs bei der Buchpräsentation, „aber der Zahn der Zeit nagt an den verbliebenen Zeugnissen des Industriezeitalters, die persönliche Erinnerung an einst weltbekannte Unternehmen schwindet und damit vor allem auch an den Alltag in ihren Werkhallen.

An diese Arbeits- und Lebenswelt, die noch vor wenigen Jahrzehnten unsere Region geprägt hat, wollen wir nicht nur erinnern, sondern sie wieder erlebbar machen: mit diesem sehr anschaulichen Buch und Themenrouten zur Industriehistorie und ihren Geschichten.“

„Man sieht nur, was man weiß“, betonte auch Regionspräsident Hauke Jagau. „,Kali, Kohle und Kanal’ zeigt die Vielfalt interessanter Relikte der Industriegeschichte in der Region und leuchtet zugleich ihren zeit- und sozialgeschichtlichen Hintergrund aus.

Seit dem frühen 19. Jahrhundert hat die Region Hannover im Zuge der Industrialisierung eine spannende Entwicklung erfahren. Das Buch und die begleitenden Materialien helfen, die Spuren dieser Umwälzung zu lesen, zu verstehen und auch ganz persönlich zu erfahren.“

Das Buch ist in die Oberkapitel Industrie, Energie und Wasser sowie Verkehr gegliedert. Die Anfänge der Zuckerindustrie in Gehrden, unterirdische Bergbauwelten in Barsinghausen oder Sehnde, Branntweinbrennereien in Wennigsen oder der Wedemark werden ebenso berücksichtigt wie die alten hannoverschen Arbeiterquartiere in Ricklingen und Limmer.

Begleitend zum Buch hat die Region Hannover außerdem fünf Routen der Industriekultur ausgearbeitet, auf denen Interessierte bei Spaziergängen, Radfahrten oder Wanderungen in vergangene Arbeits- und Alltagwelten eintauchen können.
„,Kali, Kohle und Kanal’ ist ein Überblickswerk, das den Interessierten an die Hand nimmt, Zusammenhänge herstellt und zum Besuch der verborgenen Schätze einlädt“, lobte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hannover, Dr. Heinrich Jagau, das Buch, dessen Herausgabe vom regionalen Kreditinstitut und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung gefördert wurde:

„Die Lektüre regt an, sich der Vielfalt an Zeugnissen der Industriekultur zu nähern und den Sinn für die Besonderheiten solcher Denkmäler zu schärfen. Eine historische Schnapsbrennerei, eine Kartoffeldämpfe oder eine Panzerwerkstatt kann über die Entwicklung und Prägung unserer Gesellschaft genau so viel Auskunft geben, wie ein klassizistisches Herrenhaus oder eine gründerzeitliche Parkanlage. “

Bibliografische Angaben:
Axel Priebs (Hrsg.)
Christiane Schröder, Sid Auffarth, Manfred Kohler
Kali, Kohle und Kanal
Industriekultur in der Region Hannover
Hinstorff Verlag, 39,50 Euro / sFr 60,00
368 Seiten, gebunden, Klappenbroschur
ISBN 978-3-356-01378-8

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