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Literaturpreis

Fritz-Reuter-Literaturpreis für Hinstorff Bildbiografie

John Brinckman wurde am 3. Juli 1814 in Rostock geboren. Anlässlich seines 200. Geburtstages erschien im Hinstorff Verlag erstmals eine Bildbiografie, die Brinckmans Leben und Schreiben umfangreich und mit neuen Erkenntnissen darstellt.

Für „John Brinckman. Die Bildbiografie“ erhalten Dr. Gerd Richardt und Wolfgang Siegmund in diesem Jahr den Fritz-Reuter-Literaturpreis der Stadt Stavenhagen und des Fritz-Reuter-Literaturmuseums.

John Brinckman. Die Bildbiografie
John Brinckman. Die Bildbiografie

Aus der Jurybegründung: Das Werk repräsentiert den neuesten Erkenntnisstand der Forschung zu dem Schriftsteller, der neben Fritz Reuter und Klaus Groth zu den sogenannten drei „Klassikern der niederdeutschen Literatur“ zählt. Viele Dokumente und Bilder zu Brinckmans Leben und Schaffen werden in der vorliegenden Bildbiografie erstmals gezeigt, Irrtümer und Unsicherheiten früherer biografischer Arbeiten werden korrigiert und geklärt.

Das Buch ist mit großer Sorgfalt lektoriert worden und in Druck und Verarbeitung wertvoll aufgemacht. Es stellt eine wesentliche Bereicherung der Sekundärliteratur zu John Brinckman dar.

Die Jury wählte die Bildbiografie mit großer Mehrheit aus etwa 30 Vorschlägen aus. Seit 1999 wird der Fritz-Reuter-Literaturpreis jährlich vergeben. Der Preis wird traditionell am 7. November, dem Geburtstag von Fritz Reuter, in einer festlichen Abendveranstaltung im großen Saal des Stavenhagener Schlosses überreicht.

Bibliografische Angaben
Wolfgang Siegmund | Gerd Richardt
John Brinckman. Die Bildbiografie
Hinstorff Verlag, 29,99 Euro
144 Seiten | Hardcover | 188 historische s/w- und Farbabbildungen
Format: 24,5 x 21,5 cm
ISBN 978-3-356-01815-8

Die Autoren
Wolfgang Siegmund ist Vorsitzender der John-Brinckman-Gesellschaft.
Gerd Richardt war als Journalist zuletzt bis 2012 für die Ostsee-Zeitung tätig.
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(quelle. Hinstorff Verlag Rostock)

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Literaturpreis Wettbewerb

OpenBookProjects.de ruft Leser zur Fortsetzung des Thrillers FACE auf

Wien, im September 2012. Welche Wendung nimmt ein Roman, wenn der Autor die Entscheidung über Schlüsselstellen dem Leser überlässt? Mit diesem spannenden Ansatz beschäftigt sich OpenBookProjects.com und hebt Leser in den Autorenstand. In den USA von E-Book-Verlag Osutoria Publishing ins Leben gerufen, lädt das Blog auch hierzulande Leseratten dazu ein, den Thriller Face über das erste Kapitel hinaus fortzuführen.

Auftakt bildet das erste Kapitel des amerikanischen Autors George Rebal, das sowohl in deutscher als auch englischer Sprache kostenlos als Download erhältlich ist. Die deutsche Episode 1 FACE – Das Erwachen steht auf www.OpenBookProjects.de bereit.

Schriftsteller gesucht

In der packenden Story sehen sich Leser mit einer schier unmöglichen Situation konfrontiert. Protagonist Harry Maloy lebt ein normales Leben in New York, als er eines Morgens mit einem Blackout mitten in der Wildnis erwacht.

Die Erinnerungen an die letzten Stunden sind vollkommen ausgelöscht. Seine Identität kennt er, doch muss er entsetzt feststellen, dass sein Gesicht ein vollkommen fremdes ist. Was geschah?

Sein altes Leben scheint nicht mehr existent und zu allem Überfluss prangt sein neues Konterfei auf polizeilichen Steckbriefen.

Wo das erste Kapitel endet, beginnt die Odyssee für den Protagonisten – und das Kopfkino der E-Book-Fans rattert. Wie es weiter geht, entscheidet die fantasievolle Leserschaft mit eingesandten Folgekapiteln.

Die unendliche Geschichte

Dr. Niki Laber und Alessandra Ravanelli, die Initiatoren von OpenBookProjects.com, ermutigen jeden, den der Einstieg fesselt, die Story fortzusetzen und das nächste Kapitel einzureichen: „Wir wollen der Kreativität freien Raum lassen. Jeder volljährige Leser kann Inhaltsschaffender sein.“

Wer mit seiner fristgerecht eingereichten Geschichte die Jury überzeugt, bekommt einen Autorenvertrag und partizipiert an allen Einnahmen. So entstünde eine „vielleicht sogar unendliche Geschichte aus der Schwarmintelligenz und –kreativität der Community“, erklärt Ravanelli.

„Da die Ausgangsgeschichte im englisch- und deutschsprachigen Raum identisch ist, wird es spannend zu beobachten, wie unterschiedlich sich der Thriller in den verschiedenen Kulturkreisen entwickelt.“

Interessierte machen direkt auf www.OpenBookProjects.de mit. (Leider ist die Sache nicht mehr online. Das Buch ist aber als Kindle Variation erhältlich.)

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quelle: http://www.openpr.de/news/661139/In-jedem-Leser-steckt-ein-Autor.html