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Hamburg-Veddel Bildband

Auf 96 reich illustrierten Seiten lädt Dieter Thal, bekannt durch das Veddeler Erzählcafé, zu einem Streifzug durch die spannende und abwechslungsreiche Geschichte der Veddel in der Zeit zwischen 1868 und 1962 ein. 226 zumeist unveröffentlichte Fotografien aus dem Archiv des Autors und privaten Sammlungen zeigen den Alltag in dem idyllischen und zugleich lebhaften Hamburger Stadtteil, der sich nach einer unverständlichen Abrisspolitik und den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges grundlegend wandelte.

Die spannenden Aufnahmen dokumentieren das Leben der Binnenschiffer, Hafen- und Industriearbeiter, die ihre Freizeit oft in den über 40 Gaststätten und Tanzdielen in „Klein St. Pauli“ verbrachten. Dieser Bildband lädt Alteingesessene und Zugezogene zum Neu- und Wiederentdecken ein.

Bildband Hamburg Veddel
Bildband Hamburg Veddel

Die Anfänge des Stadtteils zeigen einzigartige historische Aufnahmen des Bildbandes über Hamburg-Veddel der 1878 erbauten Slomansiedlung, des Marktplatzes oder der Tunnelstraße. Auch die Auswandererhallen der HAPAG, der Bahnhof oder die Polizeikaserne finden sich auf den einmaligen Bildern. Die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg dokumentieren Fotografien der Brückenstraße. Die imposanten Portale der Norderelbbrücke fielen Mitte der 50er-Jahre den Abrissbirnen zum Opfer.

Private Aufnahmen von Hochzeiten, stolzen Müttern oder spielenden Kindern spiegeln das alltägliche Leben der Veddeler wider. Die Freizeit genossen die Menschen bei Tanzveranstaltungen, beim Baden in der Elbe oder in Vereinen wie dem Ruder-Club Pirat oder dem Turnverein „Gut Heil“. Alte Ansichten der Gastwirtschaft „Albers“, des „Peuter Fährhauses“ oder des „Veddeler Hofs“ erinnern an die Zeiten, als die Veddel zu Recht den Beinamen „Klein St. Pauli“ trug.

Auswandererkirche, Flussschifferkirche und Immanuelkirch auf der Veddel

Der Leser besucht die Auswandererkirche, wirft einen Blick in die Flussschifferkirche und ist bei der Weihe der wiederaufgebauten Immanuelkirche 1954 dabei. Auf alten Fotos von Schulklassen und Lehrerkollegien werden Alteingesessene manch bekannte Gesichter entdecken. Fotografien der überfluteten Tunnelstraße, des Veddeler Damms oder der Harburger Chaussee dokumentieren die Ausmaße der Flutkatastrophe auf der Veddel.

Autor Dieter Thal – Profunder Kenner der Veddel

Dieter Thal, 1950 in Hamburg geboren, ist ein profunder Kenner seines Stadtteils. Der technische Kaufmann sammelt seit vielen Jahren historische Fotos und Postkarten der Veddel. Neben seinem Engagement im Erzählcafé Veddel ist er u. a. Mitglied im Verein für Hamburgische Geschichte und im Freundeskreis Ballinstadt. Den Veddelern ist er durch Ausstellungen im BallinStadt-Museum bekannt.

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Die Ostseeküste ins Bild gesetzt

Das Licht der Abendsonne auf der hohen Düne von Zingst, die Kreideküste Rügens bei Eisgang, Küstenwald in Herbstfarben, Strände fernab von Sonnenanbetern – seit Jahren ist Fotograf Thomas Grundner an der Ostseeküste unterwegs, hält die Natur in all ihrer Vielfältigkeit und zu jeder Jahreszeit in einzigartiger Weise fest.

Mit dem jetzt im Hinstorff Verlag erschienenen Bildband liefert Grundner sein „Meisterstück“: Faszinierende, spektakuläre Aufnahmen zeigen eindrucksvoll den jahreszeitlichen Wandel in einem der schönsten Landschaftsräume Europas.

Die Ostseeküste im Wechsel der Jahreszeiten
Die Ostseeküste im Wechsel der Jahreszeiten

Entstanden sind atemberaubende Aufnahmen, die die Dynamik des Zusammenspiels von Meer und Land festhalten, von Wasser und Wind, Wärme und Frost.

Aufnahmen, die die zahlreichen verschiedenen Gesichter der Küste zeigen, die Steilufer und die flachen Sandstrände, Windflüchter und Heide, unberührte Natur und Zentren des in Mecklenburg-Vorpommern meist noch sanften Tourismus.

Gegliedert in Frühling, Sommer, Herbst und Winter und bestens unterstützt durch den Text von Ernst-Jürgen Walberg strahlt das Buch die Atmosphäre der Ostseeküste aus und macht das Erlebnis Meer auch da möglich, wo die Küste weit entfernt ist.

Bibliografische Angaben:
Thomas Grundner (Fotos) / Ernst-Jürgen Walberg (Text)
Landschaft im Licht
Hinstorff Verlag, 29,95 Euro
168 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Format 29,5 x 26,0 cm, ca. 150
Farbfotos, ISBN 978-3-356-01423-5

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Der Fotograf:
Thomas Grundner, geboren 1956 in Diesdorf/Altmark, lebt seit vielen Jahren in Heiligendamm an der Ostseeküste und arbeitet seit 1998 als freier Fotograf. Bei Hinstorff publizierte er neben Kalendern zahlreiche Bildbände vor allem über Mecklenburg-Vorpommern.

Der Autor:
Ernst-Jürgen Walberg, geboren 1946 in Celle, ist seit 1992 Redakteur im NDR Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin. 2002 wurde er Kulturchef von NDR1 Radio MV. Bereits 2006 arbeitete er bei dem im Hinstorff Verlag erschienenen Band „Mecklenburg-Vorpommern“ mit Thomas Grundner zusammen.

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Lustwandeln in Ludwigslust

Ein leidenschaftlicher Jäger verliebt sich in einen Ort, an dem er nach Herzenslust jagen kann. Ein puritanischer Herzog baut, eine Generation später, ein Schloss, an diesem Ort der Liebe zur Jagd. Er baut es mit der Kühnheit eines Regenten, der nichts zu verlieren hat, und legt somit den Grundstein für eine Residenz.
Was wie ein Märchen klingt, ist die Geschichte hinter der Entstehung Ludwiglusts, erzählt im neuen, bei Hinstorff erschienenen Bildband.

Hinstorff veröffentlicht Bildband über Ludwigslust

Die „heimliche Hauptstadt“ der Griesen Gegend, wie sie auch genannt wird, ist eine junge Stadt, verglichen mit ihren Nachbarn Grabow und Neustadt-Glewe. Entstanden ist Ludwigslust im 18. Jahrhundert auf dem Reißbrett Friedrich des Frommen (1717-1785).

Später Großherzogtum, dann, Mitte des 19. Jahrhunderts Armeelager, hat sich Ludwigslust den Charme einer Residenzstadt bewahrt. Vielleicht, weil die Stadt immer noch konsequent auf das Schloss ausgerichtet ist.

Doch trotz – oder gerade – wegen ihrer Jugend ist die Geschichte Ludwiglusts spannend. Welche Stadt hat schon einen griechischen Tempel als Stadtkirche oder kann sich Entstehungsort des „Stift Bethlehem“ nennen?

Ludwigslust und Umgebung
Ludwigslust und Umgebung

Auch Grabow, das Fachwerkstädtchen an der Elde, hat mehr zu bieten als nur Schaumküsse.  Ein verheerendes Feuer ermöglichte den Grabowern einst, ihre Stadt in der Pracht (neu-)aufzubauen, wie man sie heute sehen kann. Neustadt-Glewe punktet mit einer imposanten Burg und war die Industriestadt in der Lewitz. Zuvor aber war auch Neustadt-Glewe Nebenresidenz der mecklen-burgischen Herzöge.

Die Autorin Astrid Kloock, gebürtige Ludwigslusterin, weiß amüsant Geschichte und Geschichten zu verbinden, egal, ob es sich um historische Begebenheiten oder um die jüngere und jüngste Geschichte des Städtedreiecks handelt. Eine Übersichtskarte ergänzt den Bildband.

Bibliografische Angaben:
Astrid Kloock (Text) / Reinhard Münch (Fotos)
Ludwigslust
64 Seiten, gebunden, Hardcover, 50 Farbfotos, Übersichtkarte
9,95 Euro
ISBN 978-3-356-01383-2

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