Briefe aus dem Krieg

Briefe aus dem Krieg von Heinrich Böll. Ein besonderer Einblick in die Gedankenwelt des späteren Literaturnobelpreisträgers.

Zum einen liest Böll nicht selbst und zum anderen erfährt der Hörer viel direkter etwas über den Menschen Böll.

Die ersten Briefe hat er während seiner Stationierung in Osnabrück geschrieben.

In allen Briefen wird deutlich, dass Böll nicht für den Dienst in Uniform geeignet ist.

Er kann sich mit diesem Gedanken über all die Jahre nicht anfreunden.

Weiterhin zeigen die Schriftstücke, dass der Kölner ein tief gläubiger Katholik war, der in starkem Gottvertrauen all die Dinge über sich ergehen ließ, die der Krieg mit sich brachte – seien es der Tod oder seine Häufigen Verwundungen. Die „Briefe aus dem Krieg 1939 – 1945“ werden von Philip Schwebmann vorgelesen, der gut vorträgt.

Allerdings wäre es am besten gewesen, hätte hier auch Böll selbst vorgelesen.

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